Positionsanzeigen Typ M - mechanisch

Anbauvariante AV1

Technische Daten

Pos. 30 Stellknopf 50 Handrad 50 Stellknopf 80 Handrad 80 Stellknopf 120 Handrad 120 Stellknopf
A 33 47 47 50,5 50,5 56 56
B 54 95,5 65,5 122 70,5 143,5 85
C 22 33 33 33 33 33 33
D / 8,5 / 20 / 20 /
E 0 4 4 0 0 0  

Anbaumöglichkeiten


Mechanische Positionsanzeigen

Funktionsprinzip des Messwerkes

Der Stellungsanzeiger ist mit einer Hohlwelle versehen, die direkt auf die Spindel gesteckt wird. Die Spindeldrehungen werden über ein Zahnradgetriebe auf ein Zählwerk übertragen. Bei diesem Prinzip ist es erforderlich, dass der Stellungsanzeiger mit einer Drehmomentabstützung versehen ist. Hierzu ragt ein Stift des Gehäuses in eine maschinenseitig angebrachte Bohrung. Die Hohlwelle ist über eine Druckschraube mit der Spindel verbunden.

Art der Anzeige

Stellungsanzeiger mit direkt angetriebenem Zählwerk sind vom Aufbau her nicht nur sehr einfache und damit funktionssichere, sondern auch sehr genaue Messgeräte. Die digitale Anzeige erlaubt ein schnelles und sicheres Ablesen und Einstellen der jeweiligen Position. Diese Stellungsanzeiger sind für jede Einbaulage geeignet, erfordern allerdings eine maschinenseitige Drehmomentabstützung (Festhaltesystem). Sie sind auch für motorisch angetriebene Spindeln geeignet (max. Drehzahl siehe Normblatt-Tabellen).

Auswahl des Zählwerks

In der Regel richtet sich die Auswahl des Zählwerkes nach der Steigung der Verstellspindel. Kenngröße ist der Anzeigewert nach einer Umdrehung von der 0-Position aus. Das Zählwerk zeigt in der Regel eine rot gekennzeichnete Nachkommastelle, bei manchen Steigungen jedoch auch zwei Stellen. Das Zählwerk gibt es darüberhinaus in den Varianten steigende Zahlenwerte durch Rechtsdrehung (Uhrzeigersinn) oder Linksdrehung (gegen den Uhrzeigersinn).